
Was geschieht, wenn Worte verloren gehen, Erinnerungen verblassen und der Alltag zunehmend fremd wird? Die szenische Lesung „Die Akte Auguste D.“ nimmt das Publikum mit ins Jahr 1901, zu jener Frau, deren Schicksal die Geschichte der Demenzforschung prägte.
Alois Alzheimer begegnet der Patientin Auguste Deter, deren Gedächtnisverlust, Orientierungslosigkeit und Persönlichkeitsveränderungen die Medizin vor ein Rätsel stellen. Im Mittelpunkt der Lesung stehen die eindrucksvollen Dialoge zwischen Arzt und Patientin und damit nicht nur die Anfänge der Alzheimer-Forschung, sondern vor allem der Mensch hinter der Diagnose.
Die MAS Alzheimerhilfe möchte mit diesem besonderen Abend Aufklärung schaffen, Berührungsängste abbauen und daran erinnern: Auch mit einer Demenzerkrankung kann ein gutes Leben möglich sein.
21. September 2026, 17 Uhr , Neues Rathaus Linz, Eintritt frei
Mit Ihrer freiwilligen Spende unterstützen Sie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.
Ulrike Hofmann-Paul gestaltet die szenische Lesung und lässt die Begegnungen zwischen Auguste Deter und Alois Alzheimer lebendig werden.
Foto: ©Hofmann-Paul, honorarfrei




